FAQ für Anwender

Die Website funktioniert nicht, was kann ich tun?

Hier können mehrere Faktoren eine Rolle spielen:

  1. Werden die benötigten Cookies (Shibboleth Identity Provider der Heimateinrichtung, Discovery Service des DFN und Shibboleth Service Provider auf dem Gigamove Server) erlaubt?
  2. Funktioniert eine Shibboleth Authentifizierung? Hier reicht es i.d.R., einen Shibboleth Service Provider der Heimateinrichtung zu bemühen.
  3. Die Shibboleth Authentifizierung funktioniert, aber der Zugriff ist dennoch nicht gestattet? Dies kann zwei Ursachen haben:
  4. Verhindert eine Firewall, Applikation Level Proxy etc. den Zugriff?

Ist mein Netzwerk funktionstüchtig?

 Aufgrund der Redundanz vogeschalteter Server kann hier die Meldung über dublizierte Pakete erscheinen.

Was passiert mit meinen Daten?

  1. Wie lange werden Dateien aufbewahrt?
    Die Anwendung speichert eine von Ihnen bereitgestellte Datei maximal 14 Tage lang. Wie lange eine bereitgestellte Datei zum Download verfügbar sein soll, kann individuell eingestellt werden. Wird manuell kein Ablaufdatum („Gültig bis“) eingetragen, beträgt die standardgemäße Speicherzeit 7 Tage. Nach Ablauf der (eingestellten) Frist wird der entsprechende Link zur Datei für ungültig erklärt und die Datei vom Server gelöscht.  Bereitgestellte oder angeforderte Dateien bzw. die zugehörigen Links können jederzeit manuell gelöscht werden.

  2. Wie versende ich Dateien, die größer als 2GB (bzw. die Browserlimitierung) sind?
    Das 2GB-Limit beim Upload einer Datei ist aus technischen Gründen durch die meisten Browser vorgegeben. Opera stellt hier eine Ausnahme dar und kann beliebig große Dateien hochladen.
    Es gibt jedoch die Möglichkeit, zu große Dateien in mehrere kleinere Dateien aufzuteilen, die dann nach ihrem Versand vom Empfänger wieder zusammengesetzt werden. Im Folgenden werden verschiedene Optionen vorgestellt.

  3. Wie sicher ist der Datenaustausch?
    Die komplette Anwendung ist über https geschützt, was bedeutet, dass die Daten verschlüsselt übertragen werden und nicht abgehört werden können. Gigamove stellt eine einfache Möglichkeit bereit den Austausch über ein Passwort zu schützen. Wer eine ID und, falls vorhanden, das Passwort kennt, kann eine Datei herunterladen. Der Schutz des Datenaustauschs ist also davon abhängig, inwiefern die ID, die beispielsweise zu dem Link zum Download gehört, vertraulich kommuniziert wird und dann geheim bleibt. Die ID's stammen dabei aus einer Menge von ungefähr 5 x 1024 verschiedenen ID's. Letztliche Sicherheit kann aber nicht gegeben werden, da die ID's mittels Durchprobieren, Raten oder wegen Unvorsichtigkeit eines Nutzers immer in falsche Hände gelangen können. Im folgenden sollen Möglichkeiten vorgestellt werden den Austausch weiter abzusichern:
    Weiterhin steht es jedem Benutzer frei die Datei direkt nach dem Download wieder zu löschen.

Ein Login über meine Hochschule ist nicht möglich. Was kann ich tun?

Kontaktieren Sie die IT Abteilung Ihrer Hochschule, die für den Betrieb des SSO-System (Identity Provider, meist Shibboleth) zuständig ist. Ihre Hochschule muss einen in der DFN Advanced Föderation registrierten Identity Provider betreiben und die auf der Website der DFN AAI dokumentierten Attribute freischalten.

Hinweise

 1. Idee

Die Anwendung Gigamove stellt eine einfach zu nutzende Möglichkeit zum Austausch großer Dateien dar, die aufgrund ihrer Größe nicht als E-Mail-Anhang verschickt werden können. Die Größe, die ein Attachment haben darf ist providerabhängig und beträgt in der Regel 5–40MB (RWTH: 25MB).
Dabei können registrierte Nutzer den Datenaustausch aus zwei Richtungen anstoßen. Zum einen kann ein Nutzer jemandem eine Datei bereitstellen, indem er diese hochlädt und die Anwendung dann einen entsprechenden Link zum Download der Datei erzeugt. Die zweite Möglichkeit besteht darin, eine Datei anzufordern. Dazu wird wieder ein Link generiert, der zu einem Formular zum Upload der Datei führt. Die Webanwendung stellt des Weiteren ein Formular bereit, um die erzeugten Links per E-Mail-Benachrichtigung einem oder mehreren gewünschten Empfängern mitzuteilen. Die Kontaktperson, mit der der Datenaustausch stattfindet, muss dabei nicht RWTH-angehörig sein. So kann Installationssoftware (z.B. Updates) von einem Support-Kontakt oder einem Geschäftspartner empfangen werden, oder man sendet einem Supportkontakt-Mitarbeiter auf diesem Wege Dateien (z.B. Log-Files), die dieser benötigt.
Jeder RWTH-angehörige Benutzer darf defaultmäßig Dateien in der Gesamtgröße von 10 GB auf dem Server halten. Aus technischen Gründen können mit den meisten Browsern (Ausnahme: Opera) nur Dateien ausgetauscht werden, die kleiner als 2 GB sind. Für andere Benutzer aus der DFN-Föderation gelten je nach Vereinbarung mit der Heimateinrichtung verschiedene Werte.
Mit dem Projekt Gigamove verfolgen wir das Ziel, den Aufwand, den andere Verfahren beim Lösen ähnlicher Probleme verursachen, zu vermeiden. So muss kein FTP-Server verwaltet, oder Client-Software zum Austausch über weitere Protokolle wie zum Beispiel CIFS installiert werden. Es bestehen keine Haftungsprobleme / die Haftungsfrage ist geklärt, da der Nutzer, der den Datenaustausch anstößt, dem Betreiber des Dienstes immer bekannt ist.
Der Schutz des Datenaustauschs ist davon abhängig, dass die ID, die beispielsweise zu dem Link zum Download gehört, vertraulich kommuniziert wird und dann geheim bleibt.

 2. Login

 Da die Anwendung für alle Mitglieder des DFN-Vereins zugänglich ist, müssen Sie zunächst Ihre Heimateinrichtung auswählen, und können sich dann mit den entsprechenden Zugangsdaten anmelden.
Mitglieder der RWTH können sich mit ihrer TIM-ID und dem Passwort für die CAMPUS-Office/Webdienste einwählen.

 3. Benachrichtigungen

Sie haben in den Profildaten die Möglichkeit zwei verschiedene Arten der Benachrichtigung einzustellen. Sie können sich entweder benachrichtigen lassen, sobald eine von Ihnen bereitgestellte Datei heruntergeladen wurde (E-Mail bei Download bereitgestellter Datei), oder sobald ein von Ihnen erstellter Link, der eine Datei anfordert, genutzt und eine Datei in Ihr Verzeichnis geladen wurde (E-Mail bei Upload angeforderter Datei). Als Mailadresse verwendet die Anwendung standardmäßig Ihre Adresse aus dem TIM-System. Diese können Sie aber jederzeit in Ihren Profildaten ändern.

Sie haben des Weiteren die Möglichkeit, eine Mail mit dem Link zum Upload einer angeforderten oder zum Download einer bereitgestellten Datei zu verschicken. Nach Bestätigen des Formulars können Sie einem Link zu einem weiteren Formular mit dem Vorschlag eines Mail-Subjektes und einem Nachrichtentext, den Sie entsprechend anpassen können, folgen.

 4. Scan nach Viren

Jede hochgeladene Datei wird auf Viren überprüft. Das Scannen findet im Hintergrund statt. In den Details zu der hochgeladenen Datei können Sie den Status des Scans nachsehen. Wird ein Virus gefunden, werden Sie unmittelbar per Mail benachrichtigt und die Datei wird vom System gelöscht. Der besseren Übersicht halber werden die Links zu infizierten Dateien gesondert in der Übersicht gelistet und müssen von Ihnen selbstständig gelöscht werden. Die Hochschule möchte durch diese Maßnahme die Vertrauenswürdigkeit der Anwendung erhöhen und das Hochschulnetz vor der Verbreitung von Viren schützen. Überdies liefert Gigamove schon generell mehr Sicherheit als andere Verfahren wie zum Beispiel der Tausch eines USB-Sticks, bei dem man sich auch Viren einfangen kann, wenn die zu tauschende Datei virenfrei ist. Gigamove gibt mehr Sicherheit, weil Autoexec und ähnliche Feature keine Rolle spielen und nicht gefährlich werden können.

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