Umzug zentraler IT-Infrastruktur des IT Centers Q1 2016

Teil-Unterbrechung der Diensten des IT Centers insbesondere der Dienste Physical Serverhosting und Virtual Serverhosting.

Was passiert?

Ein Teil der am IT Center der RWTH gehosteten Virtuellen Maschinen (Virtual Serverhosting) und physikalischen Servern (Physical Serverhosting) muss für einen Umzug und im Rahmen einer für den 23. und 24.01.2016 angekündigten Wartung mehrere Stunden abgeschaltet werden. Wenn eine oder mehrere Ihrer virtuellen Maschinen oder physikalischen Server von dieser Abschaltung betroffen sind, wird das IT Center Sie im Dezember per E-Mail entsprechend persönlich informieren. Details und Aktuelles zur Wartungsankündigung entnehmen Sie bitte den Störungsmeldungsseiten des IT Centers unter folgender Adresse: 

http://www.itc.rwth-aachen.de/cms/IT-Center/Dienste/Status-und-Stoerungsmeldung/~fnum/Stoerungsmeldungen/

Warum?

Aufgrund der Vorbereitungsmaßnahmen zur Errichtung der nächsten Generation des Hochleistungsrechners der RWTH Aachen sind in Zusammenarbeit mit dem BLB NRW umfangreiche Baumaßnahmen im IT Center erforderlich.
Diese dienen insbesondere des zukünftigen energieeffizienteren Betriebs der Rechnerinfrastrukturen. Um dies termingerecht vorbereiten zu können, ist es erforderlich eine Maschinenhalle des IT Center am Standort Seffenter Weg 23 für die weiteren Schritte vollständig freizuräumen. Aufgrund der eng verzahnten Systeminfrastrukturen ist dies unter Berücksichtigung der zeitlichen Vorgaben leider nicht unter Nutzung der sonst verfügbaren Transparenz- und Redundanzeigenschaften der Dienste möglich.

Wie wird dabei vorgegangen?

Die Wartung zum Umzug wird in folgenden Schritten erfolgen:

  1. Zum Wartungsbeginn wird der Betriebszustand (Powered On/Suspended oder Powered Off) der betroffenen VMs und physikalischen Server ermittelt und gespeichert. Dadurch soll sichergestellt werden, dass nach dem Ende Wartungsarbeiten der vorherige Zustand der VMs und Servern wieder hergestellt werden kann.
  2. Automatische Ausschaltung aller verbleibenden Server
    1. Bei Virtuellen Maschinen (VMs):
      An alle VMs, die nicht den Status "Powered Off" haben, wird ein Ausschaltsignal gesendet. Damit dieses Signal zum ordnungsgemäßen herunterfahren der VMs führt ist es erforderlich, dass die "VMware Tools" oder die "Open VM Tools" in einer aktuellen Version installiert sind und laufen. Es empfiehlt sich diese Funktion vorab zu testen, indem Sie bei den betreffenden VMs aus dem vSphere Client die Funktion "Power" --> "Shutdown Guest" wählen (die VM soll heruntergefahren werden). Informationen zum Zugang zu Ihren VMs finden sie hier: https://doc.itc.rwth-aachen.de/display/VHOST/Nutzung
    2. Bei physilkalischen Servern:
      An die Server wird ein ACPI-Signal zum Herunterfahren des Systems gesendet. Dieses Signal entspricht in der Regel einem kurzen Druck auf den Powerknopf des Servers. Es empfiehlt sich die Funktion vorher aus dem LOM des Servers zu testen, indem sie im "Power Management" --> "Server Power" einem "Momentary Press" veranlassen (Aufgrund der unterschiedliche Servermodelle kann das Vorgehen hier variieren). Informationen zum Zugang zu Ihren physikalischen Server finden sie hier: https://doc.itc.rwth-aachen.de/display/PHOST/Nutzung
    3. Sollten die VMs oder physikalischen Server nach dem senden des Ausschaltsignales nicht innerhalb von 10 Minuten Heruntergefahren sein, wird das ausschalten erzwungen. Dies ist gleich zu setzen mit dem ziehen des Netzsteckers bei einem physikalischem Rechner. Um Verzögerungen z.B. durch Update Prozesse zu verhindern empfehlen wir wenige Tage vor dem Wartungstermin das Ausschalten oder neu starten ihrer VM oder ihres Servers zu testen.
  3. Danach erfolgen die eigentlichen Wartungsarbeiten durch Umzug der betroffenen IT-Infrastruktur.
  4. Nach Abschluss der Wartungsarbeiten werden die VMs und physikalischen Server wieder in den Betriebszustand versetzt in dem Sie sich zu Beginn der befunden haben. Bitte beachten Sie, dass das wieder einschalten der VM oder physikalischen Server zeitversetzt geschieht und beispielsweise durch Filesystem Check Prozesse der Start ihres Servers einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Beachten Sie, dass zur Wiederherstellung Ihrer Serverdienste auf den Server eventuell manuelle Eingriffe Ihrerseits nötig sein können.

Sollte Ihre VM oder ihr physikalischer Server mit dem oben beschriebenen Prozess inkompatibel sein (z.B. durch Anwendungen, die manuell gestoppt werden müssen) empfehlen wir die VMs oder physikalischen Server vor Beginn des Wartungszeitraumes selbst herunter zu fahren. In diesem Fall müssen diese nach der Wartung auch von Ihnen wieder selber eingeschaltet werden. Beachten Sie bitte unbedingt die Meldungen auf der Störungsmeldungsseite des IT Centers und starten Sie ihre VMs oder physikalischen Server erst wieder, wenn die Wartung hier explizit als beendet gemeldet wurde.

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